Die Idee von Euterpe entstand allmählich während der täglichen Zusammenarbeit mit fertig ausgebildeten hochqualifizierten Musikerinnen und Musikern in festen und freien Ensembles sowie in der Zusammenarbeit mit Sängerinnen und Sängern als Solisten und in Chören. Die hervorragende musikalisch-künstlerische Ausbildung der Musikhochschulen wies eine für die Absolventen in manchen Fällen eklatante Lücke auf: Sie wird nicht begleitet von am täglichen Leben gemessenen, praktisch orientierten Hilfen – ein Problem, das ebenso oft wie mannigfaltig in Erscheinung tritt und das auch der musikalische Laie zu benennen weiß: Künstler sind eben oft etwas weltfremd, schusselig und unbeholfen. Aber warum eigentlich?
Die Idee der Förderung unserer musikalischen Zukunft steht im Vordergrund. Wichtig sind letztendlich nicht die Personen, die helfen, sondern deren Qualifikation und Interesse an der Sache.
Euterpe (Ευτέρπη = Frohsinn) ist eine der neun Musen in der griechischen Mythologie. Die Musen agieren als Göttinnen der Künste und Wissenschaften. Alle neun Musen sind Töchter des Zeus und der Mnemosyne, der Göttin und Personifikation der Erinnerung und des Gedächtnisses.
Die traditionelle Neunzahl der Musen geht auf den Dichter Hesiod zurück. Sie betonen verschiedene Aspekte der Tanz- und Dichtkunst. Hesiod gab ihnen auch ihre Namen.
Angelika Wied